Dr-Kaba

In einem Interview sagt sie: „Niemals werden wir unseren Geldgebern angemessen und adäquat zu unserer Zufriedenheit danken können“.

Das ausführliche Interview mit ihr hier als Pdf.


Schwester Marie-Catherine Kingbo konnte mit ihrer Gemeinschaft im November 2016 ihr 10jähriges Jubiläum feiern.

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In Maradi im Süden von Niger hat die Schwester einen sozial-karitativen Orden gegründet, die „Fratennité der Servantes du Christ“. Die Gemeinschaft setzt sich besonders für Kinder und Frauen gegen eine extreme Armut und für eine gezielte Bildung im Umland von Maradi ein. Mittlerweile ist die Gemeinschaft auf 20 Schwestern aus 6 afrikanischen Ländern angewachsen. Sie besuchen regelmäßig 120 Dörfer in der Umgebung von Maradi. „Dienstags und donnerstags kommen 500 bis 600 Mütter mit ihren Kindern, viele sind unterernährt. Pro Jahr ernähren wir rund 23.000 Menschen“, berichtet Schwester Marie-Catherine.

Niger ist ein 1,2 Millionen Quadratkilometer großer Binnenstaat der westafrikanischen Sahelzone und ist das ärmste Land der Erde.

Die Unterstützung durch die africa action begann im Jahre 2007. Zu Beginn war nicht zu erahnen, wie groß sich dieses Projekt ausweiten würde. Bei Besuchen wurde die nüchterne Anfangszeit hautnah erlebt: das Sozialzentrum in Dan Bako, das Getreidesilo in Sae Saboua und die Baustellen für das Schwesternhaus mit angegliederter Elementarschule in Tibiri.

Schwerpunkte sind in DAN BAKO und dem umliegenden Buschland: Ernährung, Näh-Kurse, Mikro-Kredite, medizinische Versorgung, Brunnenbohrungen, Hygiene, Fortbildungskurse, Landwirtschaftskurse, gegen Frühverheiratung.

In TIBIRI wurde neben dem Schwesternhaus eine Elementarschule mit Kindergarten und Vorschule für 60 Kinder gebaut, die hier Französisch als die offizielle Amtssprache lernen, um eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Hier sind noch der Bau eines Mädcheninternats, eines Zentrums für Frauenbildung, einer Bäckerei und einer Schülerkantine geplant.

Im Jahr 2016 konnten wir dank großzügiger Spenden zusätzlich 22.262,-- Euro für deren Projekte zur Verfügung stellen.
Darin sind enthalten:
5.000,-- Euro für Organisation des Schulneubaus,
9.400,-- Euro für den Schulbetrieb und die Unterbringung der Schülerinnen,
6.500,-- Euro für die Sozialstation Dan Bako.

Es bleibt noch viel zu tun; die extreme Trockenheit und die damit verbundene Hungersnot und Armut setzen den Menschen sehr zu. Da ist es schon ein hoffnungsvolles Zeichen, dass sich in diesem Jahr auf Initiative von Sr. Marie Catherine die Imame und Ortsvorsteher aus 108 Dörfern rund um Maradi/Tibiri getroffen haben, um über die Fragen der Ernährung, Arbeitslosigkeit, Schulbildung, das friedliche Zusammenleben der Religionen und der Friedenserziehung zu sprechen.

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Die Augenstation bedarf zur Ermöglichung auch von Operationen dringend einer umfassenden Sanierung.

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In diesem Projekt ist vorgesehen, die Räume, die sich im REHA- Zentrum der Gemeinde in der Diözese Tenkodogo befinden,  für Augenoperationen instand zu setzen. Erforderlich sind die Dachdeckung, Malerarbeiten, die Elektroversorgung und das Kacheln, um die Räume für Chirurgie nutzen zu können. Der Bischof der neu gegründeten Diözese Tenkodogo  bat uns um entsprechende Hilfe. Damit möglichst bald die lange wartenden zahlreichen Patienten dort in der ländlichen Region auch operiert werden können - von Ärzten aus Zorgho, Licht für die Welt -, haben wir dem detaillierten Antrag entsprochen und bei zugesagter Eigenbeteiligung vor Ort die Übernahme der Kosten zugesagt.

Wir haben keine Zweifel an den Fähigkeiten, das Zentrum  nach der Instandsetzung dauerhaft erfolgreich zu betreiben. Seit 1983 wird diese REHA-Station von OCADES Caritas verwaltet und dies Dank der Zuwendungen unserer Partner, aber auch Dank der Bevölkerung.

(Fotos vom 21.10.2016)

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Äthiopien, oder das Horn von Afrika, bleibt eine der frühesten Wiegen des Christentums. Äthiopien versucht, sein traditionelles Christentum zu erhalten. Das äthiopisches Weihnachten fällt auf den 7. Januar. Dieses tiefe christliche Land feiert die Geburt unseres Herrn mit großer Hingabe. Einige der Kirchen feiern die Liturgie im Gize-Ritus und einige im römischen Ritus. Genau wie jedes andere Land auch stellen sie eine Krippe auf, feiern die Mitternachtsmesse, etc., aber auf eine sehr einfache Weise. Alle Gläubigen tragen traditionelle Kleider. Die Frauen wickeln weiße Schals (Netala) um den Kopf. Einige der Männer wickeln Gabi um ihre Schultern.

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In der Schule, obwohl die Kinder von unterschiedlichem Glauben sind, feiern wir dieses Fest zusammen als eine Familie. Unsere Kinder freuen sich auf dieses Fest mit großer Begeisterung. Alle warten sehnsüchtig auf ihre Weihnachtsgeschenke. Einen Tag vor Weihnachten erhalten alle Kinder schöne Weihnachtsgeschenke von unserem guten Freund aus Großbritannien. Man kann sich die Aufregung und den Lärm bei uns vorstellen. Am Weihnachtstag erhalten die Kinder spezielle Speisen und Snacks oder wir gehen in ein Hotel.

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Die Kinder aus der Nähe gehen zu ihren Familien. Das jährliche Weihnachtsprogramm mit Elterntag wird bald nach Weihnachten gefeiert. Die diesjährige Feier war sehr bunt und attraktiv mit neuen Kostümen. Dies ist ein Tag, an dem Kinder ihre Talente mit ihren verschiedenen Möglichkeiten zur eigenen Freude darbieten. Mit Hilfe ihrer Lehrer haben sie schöne Tänze, Dramen, Gedichte aufgestellt. Dies ist auch eine Gelegenheit, die Gute Nachricht zu verkünden, die uns in der Geburt Christi gebracht wird. Die Schüler der Klasse 6 haben sehr schön das Krippenspiel aufgeführt. Unsere Schule war bunt mit einem Weihnachtsbaum und auch einer kleinen Krippe dekoriert. Am Abend hatten wir einen kurzen Gebetsdienst mit den Kindern. In diesem Jahr wurden unsere Kinder in eine andere Schule gebracht, in der sie freudig die Gute Nachricht von der Geburt unseres Herrn verkündeten, indem sie das Krippenspiel brachten.

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Katholische und orthodoxe Kirchen haben viele gemeinsame Traditionen. Das Fest von Timket - die Taufe unseres Herrn, die Weihnachten folgt, wird feierlich in ganz Äthiopien gefeiert.

(Übersetzung des englischen reports)
Dr. Hans-Jürgen Schnell, Augenarzt aus Ruppichteroth, ist um gute Ideen nie verlegen. Schon seit einigen Jahren unterstützt er die Manna-Eye-Clinic in Nkongsamba/Kamerun nicht nur durch seine vielen Arbeitseinsätze vor Ort, nimmt wichtige Geräte für die Klinik in seinem Reisegepäck mit, finanziert mit Freunden einen neuen Pickup. Kurz vor dem Weihnachtsfest kam ihm der Gedanke, nach dem Gottesdienst am Heiligen Abend vor der ev. Kirche in Ruppichteroth einen Glühweinstand aufzustellen, an dem sich jeder von innen oder außen wärmen könnte. Gesagt, getan, die Aktion war ein großer Erfolg, trotz Sturm und Kälte. ca. 800 € wurden gespendet. Damit kann Herr Dr. Schnell wieder vielen Menschen in der Klinik in Kamerun durch eine Operation das Augenlicht zurückgeben. Wir gratulieren!!!

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Vier ehemalige Kinderheimbewohner schafften einen Universitätsabschluss, mit Hilfe vieler deutscher Spender aus dem Kreis von Lisa Verna, geb. Mildes: Godwin studierte Labortechnik und klinische Biochemie, Charity machte ihren Abschluss im Wirtschaftsbereich (Einkauf und Vertrieb), Clement erhielt den Bachelor in Verwaltung / Buchhaltung, Michael studierte Bautechnik. Mehr zu „ghana kids“
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Am Samstag, den 19. September, ist der Vorstand der africa action um Klaus Jahn nach Freiburg aufgebrochen, um die 15-jährige Jubiläumsfeier des Vereins Baobab Children Foundation in Freiburg zu besuchen. Baobab, korporatives Mitglied der africa action, betreibt seit vielen Jahren eine stetig gewachsene Einrichtung zur schulischen und handwerklichen Ausbildung von benachteiligten, auch behinderten Kindern und Jugendlichen in Ghana. Die Einrichtung ist integraler Bestandteil eines laufenden Inklusionsprojektes, das Klaus Jahn leitet.

Der tolle Veranstaltungsort im Kultur-Glashaus sprach für sich. Baobab-3 Es wurde viel geboten, von afrikanischen Märchen, über Trommelkurse, bis zu afrikanischem Essen. Themen und Informationen kamen ebenfalls nicht zu kurz. Klaus Jahn hat einen Vortrag gehalten über inklusive Bildung und die langjährige, fruchtbare Verbindung mit dem Verein, der von Edith DeVos vor 15 Jahren gegründet wurde. Einen weiteren Höhepunkt bildete die Podiumsdiskussion mit Klaus Jahn, Reinhard Markowetz und Prominenz aus der Serie "Die Lindenstraße" über Entwicklungshilfe und gesellschaftliche Veränderungen vor dem Hintergrund der Flüchtlingsthematik. Baobab-1 von links: Klaus Jahn, Prof. Markowetz, Edith de Vos, Marie Luise Marjan, Michael Baral, Rebecca Siemoneit-Barum (SchauspielerInnen der Lindenstraße) in der Mitte Oliver Witt (Journalist und Autor WDR)

Glückwunsch zu diesem tollen Event, liebe Baobab-ler!

Bodo Kießwetter

Siehe auch die Berichte in der Badischen Zeitung:
Serienstars unterstützen "Baobab Children Foundation"
Wie zwei Freiburger Organisationen sich für Projekte in Ghana einsetzen
Seit Mai 2916 können die Kinder des Kwabenya Kindergartens nun unter hygienischen und pädagogisch wertvollen Bedingungen ihre Mahlzeiten einnehmen. Mehr zum Projekt Kindergarten Kwabenya/Ghana
Die Oekumene swingt. Der Wiesbadener Freundeskreis der africa action lud in erster Kooperation mit der evangelischen Bergkirchengemeinde zur familiär beschwingten Benefizfeier.

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Vor der Bergkirche (von links) Bürgermeister Goßmann, Pfarrerin Gnatt, Dekan Menke und Pfarrer Bardenhewer

Die Wetterkapriolen von Gluthitze bis Sturzregen verlegten den munteren Auftritt des „Rhein-Main-Swingtetts“ in den großen Saal des Gemeindehauses, was der Akustik zugute kam und Stimmung keinen Abbruch tat. Der evangelische Stadtdekan Dr. Martin Mencke ließ sich wie Bürgermeister Arno Goßmann von der beswingten Atmosphäre gerne anstecken. Kleine Kinder wuselten umher und KV-Mitglied Theo Baumstark hatte seinen Vierbeiner im Schlepptau. Lockere Stimmung wirkte ansteckend, Füße wippten, Hände klatschten Rhythmus. Der frühere katholische Stadtdekan Pére Joseph Werner Bardenhewer und Pastorin Rosalind Gnatt, English Community Outreach Project der EKHN, hatten mit Unterstützung von Bergkirchenpfarrer Helmut Peters zum Benefizkonzert gebeten. „Musik genießen und blinden Kindern helfen“ war das Motto des ökumenischen Brückenschlages für Hilfsbedürftige in Burkina Faso, Mali und Niger. Mit dem Freundeskreis waren Mitglieder des Kirchenvorstandes und des EKHN-Projects für die Benefizfeier engagiert. Für handgefertigte Schmankerl und kühle Getränke war gesorgt und für Informationen über das Engagement des Projekts ebenso.
„Wir gehören alle Gott und können jede Gelegenheit nutzen, gemeinsam Pfingsten zu erleben“, meint Pastorin Gnatt, die Interessierte durch das Gotteshaus im „Katzeloch“ führte.
Für den guten Ton der swingenden Ohrwürmer von Dixieland über New Orleans bis zu Filmmusik und Latino-Rhythmen sorgte „Pulli“-Musiker Jörg Möller. Die swingende Boygroup wurde von Christine Sattler am Tenorsaxofon mit sattem Ton ergänzt. Die Bläserfraktion (Reinhard Frank, Erich Theis, Dr. Wolfgang Schneider), Richard Ewen am Akustikbass, Pianist Dr. Stephan Travers am Konzertflügel (statt E-Piano) sowie Drummer Fabian Freund in der gut ausstaffierten Schießbude legten sich mit „marching Saints“, Evergreens von Duke Ellington bis zum „Pink Panther“ ins Zeug.
„Wir wollen die Ökumene, für die sich die Bergkirche in Verbundenheit mit der „Hilf“ und der altkatholischen Kirche schon früher hervorgetan hat, wieder aufleben lassen“, betonte Werner Bardenhewer und lotete mit seinem Amts-Kollegen Dr. Mencke aktuelle Optionen der Ökumene aus.


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Beim Benefizkonzert für die „africa action“ legte sich das Rhein-Main-Swingtett im Gemeindehaus der Bergkirche ins Zeug

Text: Gesine Werner
Menschen in Afrika freuen sich, wenn Sie dieses Jahr auf Präsente für Kunden und alle „die schon alles haben“ verzichten. Mit einer Geschenk-Spende helfen Sie, ihnen ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben zu ermöglichen.
Damit setzen Sie ein Zeichen Ihres sozialen Engagement.

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Bischof Ambroise Ouedraogo aus MARADI/Niger war mit seiner Bistumsökonomin Clemence Thiombiano Yampabou vom 1. - 6. August zu Besuch bei Michèle und Bernd Becker in Mainz.

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Nach den Angriffen Anfang 2015 auf die Redaktion von Charly Hebdo in Paris, so berichtete er, haben Jugendliche nach dem Freitagsgebet in Zinder an der Grenze zu Nigeria das ganze Katholische Gemeindezentrum - mit Kirche, Pfarrsaal, Leprastation, und Schule - angezündet und dem Erdboden gleichgemacht. Es blieb nichts übrig. In der gleichen Zeit wurden in der Hauptstadt Niamey außer der Flughafenkapelle und der Kathedrale alle anderen Kirchen niedergebrannt. Die Betroffenheit des Bischofs war immer noch zu spüren. Diese schrecklichen Ereignisse haben im Nachhinein eine positive Wirkung angestoßen, so sagt er:
Die Bevölkerung mit ihren 99% Muslimen und die Imame haben gespürt, dass sie von den Überfällen zuerst und allermeist betroffen sind, weil vor allem sie vom Dienst der Kirche und deren Schulen profitieren. Und so distanzieren sie sich nun in der Aufarbeitung der brutalen Ereignisse von dem unreflektierten Wahn der Jugendlichen und unterstützen den stabilisierenden Neuanfang eines gesunden gesellschaftlichen Miteinanders.

Dank der Vorsprachen bei missio, Kindermissionswerk und Misereor in Aachen, sowie bei Kirche in Not, Königstein hofft Bischof Ambroise auf die Unterstützung eines Wiederaufbaus.

Die Augenklinik in MARADI wurde von den Ereignissen nicht berührt. In ihr arbeitet das augenärztliche Team zur vollen Zufriedenheit des Bischofs. An vier Tagen in der Woche steht ein Augenarzt der staatlichen Nachbarklinik für Sprechstunden und Operationen zur Verfügung. Mittlerweile ist auch der neue Behandlungsstuhl für die Zahnarztpraxis der Caritas, die unsere Augenklinik finanziell unterstützt, geliefert worden. So ist ein guter Weg in die Selbstständigkeit gelegt.

Schwester Marie Catherine und ihre Gemeinschaft erweitern voller Tatendrang die schulischen Projekte in TIBIRI, der Nachbarort von MARADI. Zwei Klassen von Jungen und Mädchen haben schon das erste Schuljahr hinter sich. Mit Unterstützung des deutschen Ministeriums für Zusammenarbeit steht nun der Bau vier weiterer Klassen, die qualifizierte Ausbildung des Lehrerkollegiums und Errichtung einer Kantine an. Alle ihre Aktivitäten werden vom zuständigen Sultan, den Imamen und den Dorfvorstehern dankbar gefördert.

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Im abendlichen Abschiedsessen mit Vertretern des Freundeskreises Wiesbaden bedankten sich Bischof Ambroise und Frau Thiombiano für die unterstützende Nähe, Spenden und Hilfen von "Hier nach Dort" und sicher können wir auch umgekehrt für Vieles dankbar sein.

Michèle und Bernd Becker

Bericht der Projektreise nach Burkina Faso im Januar 2016 mit Thérèse Travers, Pfarrer Werner Bardenhewer und Bodo Kießwetter über die Projektarbeiten in Westafrika.
Hier der Bericht als pdf
„Mut zur Hoffnung in und für Afrika“ war das treffende Motto des gut besuchten Jahresfests im Roncalli-Saal. Der Freundeskreis Wiesbaden hatte eingeladen.

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In der Bonifatiuskirche hatte zuvor in einem Gottesdienst Jesuitenpater P. Patrick Irankunda aus Ruanda zum Thema des Abends bereits die Predigt gehalten.
Zu Beginn versprühten Michael Schickel vom Verein „Freunde Afrikas“ und Meistertrommler Tonton aus Guinea mit ihren Trommeln „Black magic Afrika“ im Roncalli-Saal.
„Verzweiflung überwinden, Zweifel zulassen und Lebenskräfte stärken“ ermutigte Dr. Raoul Bagopha aus Kamerun. Bei MISEREOR in Aachen auch für Westafrika zuständig, hält er es mit Nadine Gordimer: „Ich weigere mich, ohne Hoffnung zu sein.“ Obgleich es noch viel zu tun gibt, stellt man positive Entwicklungen fest: Die Kindersterblichkeit sinkt, die Gesundheit der Mütter ist verbessert, die Anzahl der Kinder, denen eine Grundschulausbildung ermöglichst wird, steigt und der Kampf gegen HIV/Aids, Malaria und andere übertragbare Krankheiten und nicht zuletzt gegen die Blindheit zeigt Wirkung.
Es folgte ein lebendiger Bericht der Delegation, die Ende Januar Burkina Faso besuchte. Sie zeigten in einer Videoschau viele Bilder von den Begegnungen mit den vor Ort Verantwortlichen, von Einrichtungen und Landschaften. Zum Abschuss eine leicht beschwingte Motorradfahrt durch die zum Teil dörflich anmutende Millionenstadt Ouagadougou … erfüllt von der Fröhlichkeit und Herzlichkeit der Afrikaner, doch auch … belastet von ihren Sorgen und Anliegen.

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Ein Besucher schrieb nach der Veranstaltung: „Ich möchte mich ganz herzlich für den gestrigen Abend bedanken. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung mit interessantem Programm und Gästen in einem schönen, freundlichen Ambiente. Und der "kleine" Imbiss, war natürlich auch nicht zu verachten. Schade, dass der Abend so schnell vorüber war.“
Die Yelibato Basic School ist eine kleine dörfliche Schule im Ketu District in der Volta Region. Durch einen Projektaufenthalt an der Schule hat die Rostockerin Charlotte Linke die unmittelbaren Probleme der Schule und ihrer Schüler direkt kennengelernt. Mehr zum neuen Projekt in Ghana von Charlotte Linke

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Mit der Anwesenheit von zahlreichen Mitgliedern und Besuchern, darunter einigen Afrikanern, konnten wir unsere diesjährige Mitgliederversammlung eröffnen. Bei einem leckeren Imbiss, hergestellt von einer Kenianerin, die wir gleichzeitig als neues korporatives Mitglied begrüßen konnten, berichteten einige Projektträger über die Arbeit an ihren Schul- Kindergarten- Gesundheitsprojekten in Afrika. Alle hörten gebannt den lebendigen Berichten zu, es gab im Anschluss für die Teilnehmer sehr aufschlussreiche Diskussionen.

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Hauptpunkt dieses Treffens war die einmal jährlich stattfindende Mitgliederversammlung, diesmal mit der Wahl eines neuen Vorstandes. Die Herren Bernhard Fricke und Bernd Becker traten aus persönlichen/gesundheitlichen Gründen von ihrem Vorstandsposten zurück, bestätigten aber, dass sie weiterhin in ihren Projekten aktiv sein werden.
Als Neuzugang stellten sich die Herren Bodo Kiesswetter und Prof. Dr. Reinhard Markowetz zur Wahl. Mit der absoluten Mehrheit aller Mitglieder konnte der gesamte Vorstand bestätigt werden, das heißt:
1. Vorsitzender Klaus Jahn
2. stellvertretende Vorsitzende Christine Knoop und Dr. Gerd Schmidt
3. Kassenwart Henning Arendt
4. Mitglieder des Vorstandes : Melanie Bartz, Brigitte Föller, Peter Grella, Bodo Kießwetter, Prof. Dr. Reinhard Markowetz.

Mit einem großen Dank an alle Anwesenden, die fleißigen Damen unseres EINE-WELT-LADENS, Herrn Gottschalk als Büroleiter und den Vorstand ging ein informativer und entspannter Tag zu Ende.
Wir danken allen für Ihre Treue und Ihr Vertrauen!

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„Mut zur Hoffnung in und für Afrika“ war das treffende Motto des gut besuchten Jahresfests im Roncalli-Saal. Der Freundeskreis Wiesbaden hatte eingeladen.

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In der Bonifatiuskirche hatte zuvor in einem Gottesdienst Jesuitenpater P. Patrick Irankunda aus Ruanda zum Thema des Abends bereits die Predigt gehalten.
Zu Beginn versprühten Michael Schickel vom Verein „Freunde Afrikas“ und Meistertrommler Tonton aus Guinea mit ihren Trommeln „Black magic Afrika“ im Roncalli-Saal.
„Verzweiflung überwinden, Zweifel zulassen und Lebenskräfte stärken“ ermutigte Dr. Raoul Bagopha aus Kamerun. Bei MISEREOR in Aachen auch für Westafrika zuständig, hält er es mit Nadine Gordimer: „Ich weigere mich, ohne Hoffnung zu sein.“ Obgleich es noch viel zu tun gibt, stellt man positive Entwicklungen fest: Die Kindersterblichkeit sinkt, die Gesundheit der Mütter ist verbessert, die Anzahl der Kinder, denen eine Grundschulausbildung ermöglichst wird, steigt und der Kampf gegen HIV/Aids, Malaria und andere übertragbare Krankheiten und nicht zuletzt gegen die Blindheit zeigt Wirkung.
Es folgte ein lebendiger Bericht der Delegation, die Ende Januar Burkina Faso besuchte. Sie zeigten in einer Videoschau viele Bilder von den Begegnungen mit den vor Ort Verantwortlichen, von Einrichtungen und Landschaften. Zum Abschuss eine leicht beschwingte Motorradfahrt durch die zum Teil dörflich anmutende Millionenstadt Ouagadougou … erfüllt von der Fröhlichkeit und Herzlichkeit der Afrikaner, doch auch … belastet von ihren Sorgen und Anliegen.

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Ein Besucher schrieb nach der Veranstaltung: „Ich möchte mich ganz herzlich für den gestrigen Abend bedanken. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung mit interessantem Programm und Gästen in einem schönen, freundlichen Ambiente. Und der "kleine" Imbiss, war natürlich auch nicht zu verachten. Schade, dass der Abend so schnell vorüber war.“
Weiter Sehen 2/2016 und die bisherigen Ausgaben stehen hier und ältere Ausgaben unter Downloads.
Ebenfalls sind dort Jahresberichte, Satzung, Flyer, Beitrittserklärung, Arbeitshilfen für Projekte und Spenden statt Geschenke , Spendennachweis etc.
Gerne informieren wir Sie per E-Mail, wenn die neue Ausgabe von WEITER SEHEN verfügbar ist. Hier können Sie sich Anmelden für E-Mail Verteiler oder Abmelden vom E-Mail Verteiler
Reise von Werner Bardenhewer, Franz Müller und Bodo Kießwetter nach Aachen zu Misereor, Missio und BEGECA.
Hier der Bericht als pdf
Vor einigen Monaten haben wir 2 Kinder ,Geschwister aus der hiesigen Blindenschule operiert. Die ältere 14 jährige Sidoine sah vor der Operation nur Lichtschein. Jetzt nach der Operation sieht sie zwar objektiv wenig ( Fingerzählen in 3 m) aber sie ist der Star in der Blindenschule. Jetzt erkennt sie die anderen Kinder, die Lehrer, das Haus, die Strasse, ihre Kleider, das Essen etc. Angesteckt durch ihre Begeisterung wurde ihr jüngerer Bruder Herrmann, 10 jährig ,den wir ebenfalls operierten. Sein Sehvermoegen erreichte nur Fingerzaehlen in 1 m. nach der Operation. Auch er ist beglückt durch das wiedergefundene "Sehen". Beide Kinder haben Veränderungen am Augenhintergrund, die das geringe Sehvermoegen erklären. Viele Gruesse von uns
Elisabeth Herz
Nkongsamba/Kamerun
Als Colonel André Compaoré ihm die Auszeichnung in rot / grün / gold an sein Sakko heftet und ihn für sein gesamtes Werk beglückwünscht, kommentiert Werner Bardenhewer mit einem Wort des französischen Schriftstellers Anatole France: „Zufall ist vielleicht das Pseudonym Gottes, wenn er nicht selbst unterschreiben will“. Er weist auch den Verdienst den vielen unbekannten Spendern seines Landes zu. Die Ehrung erfolgte am 28. Januar 2016 in Ouagadougou während einer Projektreise. mehr ....

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte,
wir freuen uns, Ihnen unsere Aktivitäten aus 2015 in diesem Jahr in etwas anderer Form vorstellen zu können.

Wir möchten mit Ihnen persönlich zu den Projekten ins Gespräch kommen. Dazu laden wir Sie herzlich zu unserem Sommerfest mit Mitgliederversammlung am
11. Juni 2016 ins Anton-Heinen-Haus in der Kirchstraße 1b in Bergheim Erft ab 12:00 Uhr ein.

Ein Gastvortrag von Prof. Markowetz der Ludwig Maximilians Universität München soll zur Diskussion zum Thema: „Hilfen für Afrika – zwischen Abhängigkeit, Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit“ anregen.

Begleiten werden uns dabei afrikanische Trommelklänge. Eine Kamerunerin plant, Sie mit afrikanischen Köstlichkeiten zu verwöhnen, unsere Eine-Welt-Damen bieten Ihnen wieder eine reiche Kuchenauswahl.

Die Einladung hier zum download
Die africa action lädt ein zum Jahresfest.
Am Donnerstag, 12. Mai 2016, findet um 19 Uhr das Jahresfest der africa action statt.
Der Freundeskreis Wiesbaden lädt dazu in den Roncalli-Saal, Friedrichstr. 26-28, ein.
Der Abend beginnt zunächst um 18 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Bonifatius, Luisenstr. 33.
Es predigt Fr. Patrick Irankunda S.J. aus dem Bistum Byumba in Ruanda, der sich zurzeit in Frankfurt zu Studienzwecken aufhält.
Dr. Raoul Bagopha von MISEREOR aus Aachen, der als Referent auch für Burkina Faso zuständig ist, wird zum Thema des Abends referieren.
Darüber hinaus berichtet die Reisegruppe des Freundeskreises von ihrem Aufenthalt im Januar in Burkina Faso mit Video, Grußwort des Kardinals, Life-Übertragung aus Mopti etc..
Abgerundet wird der Abend mit TonTon, dem Meistertrommler der „Freunde Afrikas“ und Appetithappen.
Herzliche Einladung und bringen Sie Ihre Freunde mit.

Das Plakat auch groß hier zum download
africa-action-Wiesbaden-2016-05-12

Weiter Sehen 2016 1. Ausgabe und die Ausgaben 2015 stehen unter Downloads
Ebenfalls sind dort Jahresberichte, Satzung, Flyer, Beitrittserklärung, Arbeitshilfen für Projekte und Spenden statt Geschenke , Spendennachweis etc.
Dr. Etienne Banou zog nach Abschluss seiner vierjährigen Facharztausbildung im Rahmen einer Einweihungsfeier dort bereits dauerhaft ein. Dank allen, die durch ihre Spenden die Zusatzausbildung des Arztes und den Bau des Hauses ermöglicht haben! Die Besucher aus Wiesbaden lernten ihn im Januar in Ouagadougou persönlich kennen und freuen sich mit ihm über den Neustart für Mopti. Nun werden auch die Ausfahrten „in den Busch" möglich!
Das große Einweihungsfest des Abuna-Bambo-Kindergartens war von der Zufriedenheit aller Beteiligten und Begünstigten geprägt. mehr...
Der Wunsch nach richtigen Fußbällen ist groß in Äthiopien. Oft wurde der Wunsch nach richtigen Fußbällen an die africa action herangetragen. Die africa action rief daraufhin spontan zu Spenden auf. Mit Erfolg! mehr...
Ziemlich genau vor einem Jahr war es der König von Openga, der mit Nachdruck die Frauen in ihrem Wunsch nach Reparatur der Getreidemühle unterstützt hat. mehr...
Die Mutter-Kind-Klinik der Ordensschwestern Maids of the Poor in Jajura wird seit ihrer Eröffnung von den werdenden Müttern zur Vorsorgeuntersuchung rege genutzt. In den Monaten September, Oktober und November 2015 haben rund 280 Schwangere die Erstuntersuchung in der Jajura Mutter-Kind-Klinik durchführen lassen. mehr...
Die Weihnachtsmesse 2016 – Weihnachten wird in Äthiopien am 07. Januar gefeiert - hat Abba Tesfaye in diesem Jahr in Openga gehalten. Im Anschluss wurde feierlich die ‚Grundsteinlegung‘ des sich bereits in fortgeschrittener Bauphase befindlichen Kindergartens geweiht. mehr...

Inzwischen sind die Pflanzen vor dem Klinikgebäude deutlich gewachsen, so dass die Klinik noch einladender wirkt. Bald werden sie groß genug sein, um den auf der Veranda wartenden schwangeren Frauen in der Nachmittagssonne Schatten zu spenden.

mehr...
Die Zeit der Vertretungsärzte ist vorbei. Auf dem Gelände der Augenklinik in Mopti-Sévaré / Mali wurde das neue Ärztehaus als Dienstwohnung für den Augenarzt termingerecht fertig: am 20.Oktober zog Dr. Etienne Banou nach Abschluss seiner vierjährigen Facharztausbildung im Rahmen einer Einweihungsfeier dort dauerhaft ein. Dank allen, die durch ihre Spenden die Zusatzausbildung des Arztes und den Bau des Hauses ermöglicht haben!
Aus Anlass des 60-jährigen Priesterjubiläums von Pfarrer Werner Bardenhewer wurde zur Heilung und Hilfe für Blinde und Sehbehinderte auch in ländlichen Regionen von Burkina Faso ein Programm aufgelegt von 40.000 €, aufzubringen bis Ende Januar 2016. Zwischenstand Ende Dezember sage und schreibe: € 27.717! Der „greise Jubilar“ kann gar nicht genug jubeln und danken! Freundeskreis Wiesbaden Fotos vom Jubiläum am 8. Dezember 2015: Holger Heep

Sonderaktion aus besonderem Anlass
für ärmste Menschen in Burkina Faso in den Diözesen Fada, Gaoua, Manga, Nouna, Kaya, Koupela und Tenkodogo: africa action / Deutschland e.V. – Freundeskreis Wiesbaden in Zusammenarbeit mit „Licht für die Welt – Österreich“ und „Ocades“ (Caritas Burkina). Burkina Faso hat knapp 18 Millionen Einwohnern und zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Schätzungen zufolge sind etwa 2% der Bevölkerung blind (340.000 Personen) und 4,6% (782.000 Personen) leiden an Sehbehinderungen. Das ganze Land hat aber nur etwa 20 Augenärzte, von denen 4 in ländlichen Gebieten arbeiten. Zurzeit erhöhen wir die Zahl der Augenärzte auf dem Land durch ein eigenes Programm zur Facharztausbildung.- Zugang zu augenmedizinischer Hilfe ist daher in Burkina Faso alles andere als selbstverständlich. Es besteht großer Mangel an Präventionsprogrammen, gut ausgebildetem Fachpersonal, Infrastruktur, augenmedizinischen Geräten, Instrumenten und Medikamenten. In ländlichen Regionen gibt es kaum medizinische Einrichtungen.

Aktivitäten:
1100 Augen-Behandlungen
1000 Augenoperationen für Menschen aus armen Verhältnissen
Medizinisches Verbrauchsmaterial
Sensibilisierung-Programm für die Bevölkerung über lokale Radiosender (Prophylaxe)
Training von Pflegepersonal in Augengesundheit
Gesamtkosten: 40.000 EUR Aufzubringen bis 31. Januar 2016

Spenden erbeten an:
africa action Konto-Nr. IBAN: DE03 3706 0193 0000 9988 77 Vermerk: “Sahel-Dank”


Hier und Dort
monatliche Informationen aus dem Freundeskreis Wiesbaden

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